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Rheinschiene

5 Jahre Kunstverein Linz am Rhein

18.07.-15.08.2015

Malerei, Skulptur, Installation, historische Fotografien

Eröffnung im Rathaus 18.07.2015, 17:00 Uhr

durch

Thomas Balasus, 1. Beigeordneter der Stadt Linz
und Frau Ulrike Weiss, stellv.Schltg Martinus Gymnasium Linz

     






Im Rathaus werden auch die eingereichten Entwürfe für die Ausgestaltung des Verbindungstunnels vom Bahnhof in die Stadt gezeigt. Oben die vom Stadtrat ausgesuchten Werke:

Die "Stadtsilhouette" und "auf dem Weg in die Stadt". Der Tunnel wird nach den Sommerferien von der Oberstufe des MGL ausgemalt.

Anschließend Spaziergang zum Kunstverein...

...entlang der Ausstellungen „Im Fenster“; die Künstler bewundern ihre Werke am Marktplatz!

Rheinschiene, 5 Jahre Kunstverein Linz am Rhein

Vernissage im Kunstverein  18.07.2015, 18:30 Uhr

Einführung      Michael Royen                                                 Begrüßung      Norbert Boden

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Gäste und Freunde des Kunstvereins Linz am Rhein,

heute und hier Sie alle herzlich begrüßen zu dürfen, ist mir eine besondere Freude.

Ihr zahlreiches Erscheinen dürfte wohl darin begründet sein, dass zu Recht heute etwas gefeiert werden darf.

Die Gründer des Kunstvereins haben sich im Jahre 2010 auf ein Experiment eingelassen. Zeitgenössische Kunst in einer Kleinstadt mit ausgeprägten „rheinländischen Strukturen“ präsentieren zu wollen, konnte sicherlich als tollkühne Herausforderung betrachtet werden.

Aus heutiger Sicht beleuchtet, kann dies als gelungen angesehen werden.

Das war aber auch nur dadurch möglich, dass die Kunstschaffenden des Kunstvereins ihre Netzwerke aktivierten und bei den Künstlerinnen und Künstlern für diese Idee begeistern konnten.

Ich glaube zu Recht sagen zu dürfen, dass hier ein besonderer Dank unserem Vorsitzenden Prof. Ulrich Schnackenberg auszusprechen ist, der leider urlaubsbedingt heute nicht anwesend sein kann.

Der Dank gilt natürlich auch allen Mitgliedern, die tatkräftig und mit sehr viel ehrenamtlichem Engagement in den zurückliegenden 5 Jahren zu diesem Erfolg beigetragen haben.

Dies ist natürlich ein wichtiges Fundament; aber ohne begeisterte Künstlerinnen und Künstler kann bekanntlich keine Ausstellung funktionieren.

Ich habe in der Vorbereitung auf den heutigen Tag die zurückliegenden fünf Ausstellungsjahre einmal Revue passieren lassen.

Sicher war die erste Ausstellung im Kunstverein ein Paukenschlag:

"Oellers und Freunde" zeigte uns einen Einblick in die vielen Jahrzehnte dieses künstlerischen Schaffens einer ganzen Familie und zeigte auch, wie das Familienleben zugleich zu einer kulturellen Bühne für Lesungen, Diskussionen oder auch experimenteller Musik wurde.

Auch die folgenden Ausstellungen belegten sehr schnell, dass die Atmosphäre hier in Linz auch bei den Kunstschaffenden auf Zuspruch stieß.

Ich erinnere mich da an Marie Bauermeister und ihren spontanen Entschluss, aus  ihrem bis dahin noch nicht veröffentlichten Buch „Ich hänge im Triolengitter“ eine Lesung abzuhalten.

Es ließen sich noch viele herausragende Ausstellungen und auch Kontakte zu Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland aufzeigen, dies würde aber deutlich den Rahmen sprengen.

Allen, die bisher hier im Kunstverein ausgestellt haben, herzlichen Dank für ihr Engagement.

Zur Präsentation von Kunstwerken gehören aber auch Personen, die den Besuchern einen Einblick in das Wirken der Künstlerinnen und Künstler geben. Ich möchte mich auch an dieser Stelle herzlich bei den renommierten Laudatoren bedanken, denn Sie sind ein nicht unwesentlicher Bestandteil einer jeden Ausstellung.

Meine sehr geehrte Damen und Herren,

fünf Jahre Kunstverein Linz am Rhein, da stellt man sich als Verein die Frage, was macht man. Ganz schnell war entschieden, dass dies in einer Ausstellung geschehen sollte. Fünf Jahre die auf unterschiedliche Art und Weise verbanden. Fünf Jahre die nicht nur in der Betrachtung des Vergangenen dargestellt, sondern auch einen Ausblick in die Zukunft ermöglichen sollte.

Der Name „Rheinschiene“ war daher schnell gefunden und auch die Inhalte der Ausstellung: Historisch wertvolle Originale aus dem Stadtarchiv, die Künstlerinnen und Künstler, die bisher hier ausgestellt hatten, die eigenen Kunstschaffenden und auch der Zukunft eine Chance geben.

Schülerinnen und Schüler des Martinus Gymnasiums und auch der Fachschule für Sozialpädagogik der Alice-Salomon-Schule konnten für diese Idee begeistert werden.


"Fühlbücher" der sechsten Klasse

Ich war begeistert, als ich hörte, das Schülerinnen und Schüler sich heute für eine Auseinandersetzung mit ihrer Stadt überhaupt würden motivieren lassen und bereit waren, an dieser Ausstellung

mitzuwirken. Schließlich setzt es ein gerüttelt Maß an Interesse und Einsatzbereitschaft voraus, wenn man sich dazu aufrafft, den eigenen Blick auf das Lebensumfeld, in das man mehr oder weniger zufällig geraten ist, in Form eines kreativen Beitrags öffentlich zu machen. Egal, wie distanziert, kritisch, möglicherweise radikal ablehnend ein solcher Blick im Einzelfall sein mag, - allein durch den Entschluss, die eigene Sichtweise einem größeren Publikum mitzuteilen, gibt man, wie ich finde, etwas sehr Persönliches von sich preis. Und das zu tun, setzt voraus, dass man irgendwie der Meinung sein muss, dass ein solcher Einsatz auch lohnenswert erscheint. - Oder sehen Sie das anders?

"Voller Einsatz und Begeisterung in der Buchbinderei"

Auch den engagierten Kunstpädagogen und den Schulleitungen gilt hier ein besonderes Dankeschön.  

Mit einer nicht zu beziffernden Einsatzbereitschaft machten sich alle Beteiligten an die Realisierung dieses Vorhabens. Es ist aus meiner Sicht ein sehenswertes Ergebnis entstanden.

Mit Zuversicht gehe ich persönlich daher in die nächsten Jahre.

Der Stadtrat hat zwar in der zurückliegenden Legislaturperiode eine weitreichende Entscheidung getroffen. Dieses Gebäude wird zu Gunsten der Weiterentwicklung
der Stadt demnächst dem Erdboden gleichgemacht.

Mit diesem Schutt geht jedoch der Kunstverein nicht unter. Er wird weiter bestehen.


... sehen diese beiden Bier- und Würstchenverkäufer, wahrscheinlich bei Ihrem letzten Sommerfest im MOLTI, die KV-Zukunft genau so rosig? Keiner konnte sich entschließen eine BI zum Erhalt des Kulturdenkmals zu gründen, um nicht die "Zukunft" der Linzer Altstadt  zu gefährden. Wie sagte es ein junger MOLTIkämpfer einmal: "Wer keine 100 jährigen Bäume stehen lässt, wird niemals 1000 jährige haben!" - also reißen wir ab!

Gedanken und Ideen zur Gewinnung von Ausstellungsräumlichkeiten- und auch Örtlichkeiten sind bereits in der Erarbeitung. Lassen sie sich also für das Jahr 2016 überraschen.

Zum Abschluss noch einige weitere Worte des Dankes und stellvertretend für alle Unterstützerinnen und Unterstützer:

Der Stadt Linz am Rhein

der Stiftung Stadtsparkasse Linz am Rhein -
der Stadt Linz am Rhein,

der Verbandsgemeinde und auch

der Volksbank Linz-Neuwied für die Unterstützung.

Frau Andrea Rönz vom Stadtarchiv der Stadt Linz, die mit Begeisterung dieses Vorhaben unterstützt hat und einen Beitrag zu unserem Ausstellungskatalog verfasste.

Herr Josef Pröls, Mitglied im Kunstverein und Kunstpädagoge am Martinus Gymnasium und Frau Birgit Mecklenburg, Kunsterzieherin an der Alice-Salomon-Schule in Linz.

Ebenso möchte ich mich bei Michael Royen bedanken, der sofort seine Bereitschaft erklärt hat, hier heute die Einführung in die Ausstellung vorzunehmen. Den ich natürlich hiermit auch herzlich begrüße.

Ich darf sie noch auf eine weitere Ausstellungseröffnung im Rahmen des Projektes „Rheinschiene“ hinweisen.

Am kommenden Dienstag um 18:00 Uhr (21.07.2015) findet die Eröffnung in der Verbandsgemeindeverwaltung, Am Schoppbüchel 5 statt. Hier stellen die Künstlerinnen und Künstler des Kunstvereins und auch die Alice-Salomon-Schule aus. Die Örtlichkeit ist ausreichend groß, um zahlreiche Besucher aufzunehmen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie den heutigen Tag auch in einigen Wochen oder auch Jahren durch das Lesen und Betrachten unseres Ausstellungskataloges, den sie natürlich erwerben können und sollten, in ihre Erinnerung rufen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude an dieser Ausstellung.

Norbert Boden

Stv Vorsitzender Kunstverein

Eröffnung von Teil 3 der "Rheinschiene" ist im Verwaltungsgebäude am 21.07.2015 um 18:00 h

durch

Bürgermeister Hans-Günter Fischer

Verbandsgemeindeverwaltung Linz,  Am Schoppbüchel 5



Verbandsbürgermeister Hans-Günter Fischer gratuliert dem KV zum 5ten Geburtstag und eröffnet Teil 3 der Rheinschiene in den Räumen der VG

Arbeiten von Schülern/innen der Alice-Salomon-Schule in Linz.

Anne-Kathrin Kunze                                                                                   Yasmine Alazawi

   

Sarah Thomsen-Görden, Kunstverein                                                  Barbara Schwinges, Kunstverein    

       

   



                 


Gratulation!

Bei Ausstellungen sind unsere Öffnungszeiten im Molti ( Solange es noch nicht abgerissen wird  für 10-20 EDEKA-Parkplätze ):


donnerstags und freitags von  17:00 - 19:00 Uhr

samstags und sonntags von     14:00 - 18:00 Uhr


Bildergalerie

Fotos Klaus Krumscheid und Gezina Stuip