28.06.2014 RLP Kultursommer 2014 im Kunstverein Linz

 

Claudia Robles Angel
SKIN
Gabriele Kaiser-Schanz
COCOON
Performances


28. Juni 2014
Eröffnung 18:30 Uhr


Begrüßung Lars-Ulrich Schnackenberg
Dialog Claudia Robles Angel,
Gabriele Kaiser-Schanz,
Lars-Ulrich Schnackenberg

 

Kultursommer im Kunstverein Linz am Rhein

Mit einer ganz außergewöhnlichen Veranstaltung beteiligt sich der Kunstverein Linz am diesjährigen Kultursommer Rheinland-Pfalz. Zwei Künstlerinnen, Claudia Robles-Angel, in Kolumbien geboren und Gabriele Kaiser-Schanz, geboren in München, kommen nach Linz um im Kunstverein ihre Performances SKINN UND COCOON zu präsentieren.

Die beiden Arbeiten COCOON und SKIN beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit der Thematik Metamorphose. Die Idee des neuen Projektes ist, beide Performances  parallel zu zeigen und einen bildlichen wie audiovisuellen Dialog herzustellen.

Im folgenden Abschnitt werden beide Arbeiten beschrieben und im entstehenden Projekt werden beide Performances zu einer Symbiose zusammenfließen.

Der Prozess des Dialoges wird im aktiven experimentieren der beiden Künstlerinnen stattfinden.

 

Projektbeschreibung: Dialog der Arbeiten KOKON und SKIN

 

Künstlerinnen: Gabriele Kaiser-Schanz

                      Claudia Robles Ange

 

 

Kurzbeschreibung der Arbeit KOKON

Bei der Arbeit KOKON liegt die Künstlerin Gabriele Kaiser-Schanz, einer pränatalen Situation gleichend,  unbekleidet und zusammengekauert in einem lebensgroßen Papierkokon. In der nächsten Sequenz beginnt die Protagonistin langsam mit dem haptischen Erkunden des Innenraumes und versucht sich einen Weg nach Außen zu verschaffen. Die Entpuppung selbst gelingt nur mit großer körperlicher Anstrengung: Mit bloßen Händen bricht die Künstlerin den Kokon auf und kann sich mühsam einen Ausgang erarbeiten, um sich schließlich endgültig der Hülle zu entledigen. Der mühsame Akt des Aufbrechens wird zum Initialmoment, der den erlösenden Befreiungsprozess und die Metamorphose verdeutlicht.

 

Kurzbeschreibung der Arbeit SKIN

Die Arbeit SKIN Performance der Künstlerin Claudia Robles Angel ist eine interaktive Installation, die sich auch mit der Thematik der Transformation, Häutung beschäftigt. Die Performerin agiert mit Bild und Klang durch das Nutzen eines GSR Interface (Galvanic Skin Response). Das GSR Interface misst elektrodermale Aktivität der Haut der Performerin, diese schwankt mit der Veränderung der Hautfeuchtigkeit. Die an die Wand projizierten Bilder werden direkt in der Live Performance aufgenommen und die Effekte dieser Bilder werden von den Messungen gesteuert. Klang und Bild werden von den Messungen gesteuert. Diese Bilder verändern sich in Farbe und Struktur je nach Feuchtigkeit der Haut. Bei physiologischen Erregungen wie Stress, Angst oder auch Entspannung verändert sich die Hautfeuchtigkeit, aber auch Puls und Atmung. Zusätzlich wird diese Performance durch Klang unterstützt und es sind Geräusche wie Atmung, Herzschlag und Stimme zu hören.

 

Der Dialog KOKON und SKIN ist der Beitrag des Kunstvereins Linz zum RLP-Kultursommer 2014


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