31.08 - 28.09.2013 Susanne Stähli  G E G E N Ü B E R

 


pressefoto-homann


Susanne Stähli

GEGENÜBER




31. August 2013 - 29.09.2013




Begrüßung Lars-Ulrich Schnackenberg

Einführung Dr. Peter Lodermeyer


Die Farbmalerei von Susanne Stähli „ist das Ergebnis langwieriger Arbeitsprozesse, erwachsen aus unzähligen, hauchdünnen Schichten verwässerter Acrylfarbe, wobei erst die fein abgestimmte Differenzierung der Lasuren die für Stählis Malerei so charakteristischen transparenten Farbräume erzeugt, die aus der Tiefe heraus zu „atmen“ und verhalten zu leuchten scheinen.

Susanne Stählis Farbmalerei ist nicht Gestaltung durch Farbe, sie ist Realisierung von Farbe… Die ihren Bildern wesenhafte Entgrenzung der Farbe erhält ein durch die dritte Dimension real erweitertes Aktionsfeld. Die weder an eine Darstellungsfunktion noch an innerbildliche Formvorgaben gebundene Farbe bestimmt den Raum und ändert sich gleichwohl mit ihm und seinen architektonischen und situativen Bedingungen. Dabei fällt dem Licht naturgemäß eine zentrale Bedeutung zu. Die farb-und raumkonstituierende Wirkung des Lichts ist in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus von Susanne Stählis Kunst gerückt und wurde 2010 von ihr erstmals in einem umfassenden Farb-Raum-Konzept für eine Ausstellung des Clemens-Sels-Museums in Neuss künstlerisch inszeniert.“

Für die Ausstellung im Kunstverein Linz hat die Künstlerin ein Konzept entwickelt, in dem die vier einander gegenüber liegenden Wände des großen Hauptraums nach dem Grundprinzip der Komplementärfarben miteinander in Beziehung gebracht werden.

 

Das Spannungsfeld aus teils großformatigen Leinwänden sowie farbig transparent bemalten Glasscheiben der Fensterfront im Gegenüber mit grauen Arbeiten, die ebenfalls aus den Komplementärfarben entwickelt wurden, sensibilisiert die Wahrnehmung für die differenzierten und unendlichen Erscheinungsmöglichkeiten von Farbe.

Tageslichtabhängig entfaltet sich „die farbatmosphärische Wirkung …im dynamischen Zusammenspiel der Leinwandarbeiten mit dem farbigen Leuchten der Fensterflächen und ihrer Reflexion auf Boden und Wände.“

 

Zitiert aus: Nicole Nix-Hauck im Ausstellungskatalog “4 colours 4 rooms“, 2013

 

Fotos Gezina Stuip


zurück

(c) 2012 Kunstverein Linz e.V. | Impressum | Datenschutzerklärung | powered by flöck-webdesign.de
Wir verwenden Cookies für die optimale Gestaltung der Webseite. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung | Impressum