Ausstellungsprogramm 2019

 

 

 

Vanja Vukovic

13.04. – 10.05.2019                                                                         Markt9

 


Aus der Serie "Glitch", Motiv No 2, 2013

Die Frage, wie die Realität in der Großstadt ist, wo sie ihre Spuren hinterlässt und wie sie den Menschen formt, von dem sie geformt wird, ist eines der wesentlichen Themen der Fotografie und eines, auf das die Fotografie ihrerseits starken Einfluss ausübt. Vanja Vukovic´s Arbeit handelt von den Schwachstellen des öffentlichen Raums und des öffentlichen Lebens, von den Schattenseiten einer prosperierenden, urbanen Bewegungszone und den sie durchdringenden Menschen und Dingen. Dies beinhaltet auch, die Aktivität des Fotografierens selbst zu beobachten und den Einfluss, den die Kamera ausübt, im Raum aufzuspüren. Ihre Kunst handelt weniger von den Objekten als vielmehr von den Wahrnehmungen, die den Betrachter die fotografierte Welt begreifen lassen. Dabei greifen die Genres Fotografie, Video und Performance manchmal ineinander.

 

www.vanjavukovic.com

 

 

Nina Joanna Bergold

25.05. – 22.06.2019                                                      Markt 9

 

Netzschwimmer, 2018, Installation aus Teichfolie in der Q-Galerie Schorndorf, ca. 10m lang (Detail)

 

Nina Joanna Bergold arbeitet mit großformatigen PVC-Folien, die sie mit dem Cuttermesser zu raumgreifenden Folienschnitten bearbeitet. Ohne ihre Zweidimensionalität gänzlich aufzugeben verlassen die Rauminstallationen durch das flexible Material und durch ihre raumbezogene Hängung die Dimension des Scherenschnitts und entwickeln sich aus der Ebene hinaus in den Raum. Raumstrukturen und örtliche Gegebenheiten nutzend passen sie sich in den Raum ein, werden betretbar und aus verschiedenen Blickwinkeln erfahrbar.

 

Nina Joanna Bergold wurde 1980 in Ludwigsburg geboren. Nach Abschluss eines Studiums der Humanmedizin von 2001 bis 2007 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen studierte sie 2009 bis 2016 freie Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Cordula Güdemann und Prof. Volker Lehnert. Sie lebt in Ludwigsburg und arbeitet in Stuttgart.

 

www.nina-joanna-bergold.de

 

 

 

LINZUNDKUNS_Künstler im Kunstverein

05.07. – 27.07.2019                                                     Stadthalle

 

„630“ Collage Klaus Krumscheid

 

Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2019 „Heimat(en)“ präsentiert der Kunstverein Linz e.V. Künstlerinnen und Künstler aus den Reihen des Kunstvereins. Die beteiligten Kunstschaffenden haben einen mehr oder weniger engen Bezug zur Stadt und Region Linz am Rhein; teils dort geboren, aufgewachsen oder dort wohnhaft.

 

Unter dem Titel „LINZ und KUNS“ zeigen die überwiegend freischaffend tätigen Künstlerinnen und Künstler ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten. Malerei, Grafik, Bildhauerei, Installation oder Keramik werden in der Ausstellung zu sehen sein.

 

Gezeigt werden aber nicht nur die Arbeiten der jeweiligen Künstler*innen, sondern jede Kunstschaffende, jeder Künstler präsentiert als Gast einen weiteren Künstler.

 

Neben den Kunstwerken in der klassisch angelegten Ausstellung zeigt der Kunstverein im öffentlichen Raum der Stadt Linz (Fußgängerzone) Fahnen, Banner und Transparente mit Ausschnitten aus den Original-Kunstwerken. In digitaler Technik werden dabei Fragmente der Kunstwerke, sowohl der Mitglieder des Kunstvereins wie auch der Gastkünstler, auf den jeweiligen Bildträgern abgebildet.

Ziel dieses Projektes ist die Darstellung der künstlerischen Vielfalt als gemeinsame Aktion im urbanen Raum. Eine klassisch präsentierte Ausstellung steht im Kontext mit einer Kunstaktion im öffentlichen Raum.

Dabei geht es um die Frage, was verbindet Kunstschaffende trotz unterschiedlicher Ausdrucksweisen, gibt es einen Bezug zur lokalen Region? Sind ohne thematische Vorgaben in den gezeigten Werken Gemeinsamkeiten zu erkennen?

 

Auf die Antwort darf man gespannt sein.

 

www.kunstverein-linz.de

 

Birte Horn

19.10. – 16.11.2019                                                    Markt 9

 

stück_53, 2018, Öl auf Leinwand genäht, 100 x 80 cm

 

Der Rest kann weg.

Über viele Jahre fotografiert die Künstlerin Birte Horn den sich stetig verändernden Zustand verschiedener öffentlicher und privater Innenräume deren Verschwinden bevorsteht. 

Das eigentlich spannende daran ist, dass Birte Horn Malerin ist und ihre fotografisch dokumentierte Auswahl von Uneigentlichem in das Medium der Malerei transformiert. 

Im Fokus ihres Interesses stehen die übriggebliebenen, vorgefundenen Dinge. Das sind Strukturen und Teile von Architektur, ihrer Funktion enthobene Gebrauchsgegenstände, 

Licht und Farbigkeit der stummen Situation und vereinzelte geometrische Farbflächen von Graffitis, die zunächst Einzug in ihre Bilder halten. 

Durch wiederholtes Löschen bereits gemalter Flächen und Formen, Fragmentierung und erneuter Überlagerung erschafft sie einen Bildzustand, der instabil hin und her pendelt 

zwischen einer räumlichen Neuordnung und einem Zustand der Auflösung. 

Beinah drängt sich die Vermutung auf, dass es eine Analogie zwischen dem tatsächlichen Verschwinden der Räume und der Demontage des bereits Vorhandenen in Horns Bildern gibt. 

Ihre Bilder sind weder Erfindung noch ganz Realität, sondern Möglichkeit und Wirklichkeit zugleich. Birte Horn verschiebt den Fokus immer weiter. 

Der Moment der Verschränkung mehrerer Wahrnehmungs- und Zeitebenen, die eigenen Gesetzmäßigkeiten folgen ist ebenso relevant, wie ihr gleichzeitiges Infragestellen als Bedingung für die Entstehung weiterführender Verfahren.

Für die Werkserie der stücke führt Birte Horn das Fragmentieren und Auslöschen haptisch durch. Bemalte Leinwände werden in Teile geschnitten, so dass positive und negative Formen zur Verfügung stehen. 

Diese lässt die Künstlerin als räumliche Gebilde auf weitere Leinwände und Kompositionen aufnähen. 

Dabei behält sie das traditionelle Bildformat bei. Durch die reliefartige Schichtung der unterschiedlichen Leinwandteile entsteht jedoch eine erweiterte räumliche Dimension, in der die bereits gefundene 

Formulierung mit der im Entstehen befindlichen Arbeit unauflösbar miteinander fusionieren.

 

www.birtehorn.de

 

 

Jahresgaben

07.12. – 22.12.2019

 

Edith Oellers, ….

 

Unser Jahresprogramm 2019 als.......PDF-Datei


www.kunstverein-linz.de

Fotos von den Künstlern


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