Ausstellungsprogramm 2018              

 


Klaus Krumscheid                        Michael Royen      Norbert Boden      Stefan Wester       Geza Stuip

Foto: Silke Müller

Der Kunstverein Linz startet mit seinem  Kurator Michael Royen in das Ausstellungsjahr 2018

 

 „Mit Michael Royen haben wir einen kompetenten Kurator gefunden“, so der Vorsitzende des Kunstvereins Norbert Boden. „Ihm obliegt nicht nur die Auswahl der eingeladenen Künstler, sondern mit ihm hat der Verein einen kompetenten Zugang zur derzeitigen Debatte über aktuelle Kunst gefunden.“ Kriterien, die seiner Auswahl zugrunde liegen, wird er bei den jeweiligen Vernissagen formulieren. Das anschließende Gespräch mit den Künstlern soll zum Verständnis der Kunst beitragen.

 

Michael Royen hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Gerhard Richter Malerei studiert. Außerdem studierte er Kunst von Cezanne bis zur Gegenwart, Theorie der Ästhetik und an der Universität Köln Philosophie.

 

Nicht nur als Maler hat sich Michael Royen einen Namen gemacht, sondern in den letzten acht Jahren hat er zahlreiche Ausstellungen in seinem Studio in Vettelschoß ausgerichtet. Diese Arbeit, die sein Engagement aus der Zeit des Aufenthalts im  Kölner Kunstzentrum Wachsfabrik fortsetzt, weist ihn als einen ambitionierten Kunstförderer aus. Er will seine Begeisterung für Kunst mit anderen teilen.

 

Für das Jahr 2018 hat der Kunstverein vier Ausstellungen geplant.

 

Zu sehen sind die Ausstellungen im Kunstverein Linz, Vor dem Leetor 26, donnerstags und freitags von 17:00 bis 19:00 Uhr, samstags und sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr.

 


14. April - 12. Mai Rolf Poellet im Linzer Kunstverein, Vor dem Leetor 26 in Linz am Rhein

o.T. 2016, Öl auf Papier, 63 x 42 cm

 

Vernissage 14.04.2018, 18:00 Uhr

Begrüßung Norbert Boden, Vorsitzender

Einführung Kurator Michael Royen im Gespräch mit Rolf Poellet

 



Malereisegmente

 

Malerei, die einen Bezug zur Architektur herstellt, ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Kunst geworden. Das Interesse am Raum und wie sich die Malerei zum Raum verhält war schon bei den „grauen Bildern“ (In­stallation in Mönchengladbach, ca. 1972) von Gerhard Richter zu bemerken. Ist seinen Arbeiten auch heute noch die Anstrengung eines Dialogs mit der Architektur und der Ausstellungssituation inhärent, kann man bei den Arbeiten von Rolf Poellet erleben wie die Malerei direkt auf ihr Umfeld reagiert. Bei ihm fungieren „Ma­lereisegmente“ als einsetzbare Module, mit denen es möglich ist, adäquat auf Räume zu reagieren.

Michael Royen

 

 

 

26. Mai -  23. Juni Marion Cziba im Linzer Kunstverein, Vor dem Leetor 26 in Linz am Rhein

 

Tableau Saarart“ 2017, Performative Installation, 365 x 240 cm, Mehl, Staubwischroboter

 

Vertikales Passspiel

 

zeichnerische und performative Raumexperimente

 

Ein Punkt rotierend durch den Raum spaziert - über die Wand zappelnd eine Fliege irrt. Momente des Stillstands und der Bewegung. Linien treffen sich zu Flächen und Prozesse hinterlassen ihre Spuren. Von einem erweiterten Gattungsbegriff ausgehend be­obachtet Marion Cziba den Raum mit Elementen der Zeichnung und der Skulptur. Prozess­haftigkeit wird deutlich. Wer oder was zeichnet hier? Wo begegnet uns Zeichnung im Alltag? Wann ist eine Zeichnung ein ästhetisches Dokument? In ihrem for­schenden Umgang mit Material, zeichnerischen Pro­zessen und räumlicher Auseinandersetzung ver­weist die Künstlerin darüber hinaus spielerisch auf soziale und gesellschaftliche Systeme, die zeichne­rische Elemente verbergen.

 

 

 

 

14.Juli -  11. August  in der Stadthalle Linz:

Die Grafische Werkstatt im Traklhaus

 

Diese Ausstellung ist auch Bestandteil des Linzer Kulturprogrammes 2018

Internationale Druckgrafik aus Salzburg

 

Im Herzen der Salzburger Altstadt betreibt die Grafische Werkstatt im Traklhaus eine Produkti­onsstätte für künstlerische Druckgrafik. Die spezi­elle Atmosphäre der Werkstatt und das vielfältige Handwerk locken KünstlerInnen aus allen Teilen der Welt nach Salzburg zur Arbeit. Dem besonde­ren, vielleicht einzigartigen Konglomerat aus Aus­stellungs-, Produktions-, Ausbildungs- und Kom­munikationsort verdankt sie ihren Erfolg und ihr Renommee über mehr als sechs Jahrzehnte. Die Ausstellung in Linz zeigt zwei exemplarische Serien aus der Editionstätigkeit der Werkstatt, zwei Map­penwerke, erstellt einerseits zum 200-jährigen Ju­biläum der Erfindung der Lithografie im Jahr 1997, andererseits zum 50-jährigen Bestehen der Werk­statt im Jahr 2004. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Auswahl herausragender Einzelblätter aus der Sammlung. Zeitgenössische Abeiten aus Nah und Fern geben einen Überblick über die tech­nische Vielfalt und Komplexität des Handwerks und durch die individuellen künstlerischen Zugänge zur Druckgrafik eine aktuelle Bestandsaufnahme von künstlerischen Positionen.

 

http://www.lithowerkstatt.at

 

Begleitet wird die umfangreiche Auswahl durch eine Einzelpräsentation des jetzigen Werkstattleiters, dem Künstler

 

 Martin Gredler

 

 Monomediales12

 

 Mit der Tiefdruckserie „Die Vergrämung der Kormo­rane“ und kontrastierenden Arbeiten der Lithose­rie „Monomediales“ spannt er ein narratives Netz zwischen technischen Capriccios, Verrätselung und Buchstäblichkeit. Mythen und banale Alltagsobjekte verweben sich zu sinnbildhaften Bilderzählungen.

 

 

 

 

15. Sept. - 13. Okt. 2018 Prof. Thomas Kesseler, Malerei ( Bad Hönningen )

 

 

Patina

Plastik und Malerei

 

Die Oberflächen der Arbeiten des Malers und Bildhauers Thomas Kesseler sind plastisch bis auf feinste Nuancen durchgearbeitet. Geschmolzenes Wachs dient sowohl zur Untermalung der Bilder als auch dem Aufbau der Plasti­ken. Die Patina der Bronzen entsteht im Zusammenspiel der Hitze des Gasbrenners und der Ätzung durch ver­schiedene Säuren. Sie changiert leuchtend wie die Bilder von Weiß, Blaugrün oder Gold bis Grau, Schwarz oder Braun. Auch die Pigmentoberflächen der farbgewaltigen Bilder scheinen wie patiniert, Spuren der Zeit zu tragen.

 

 

 

 

 

 

http://www.baukunstkesseler.de/AKTUELL.html

 

 

 

 

Änderungen vorbehalten

Fotos von den Künstlern



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